Tutorial zum Thema PLE - erstellt von Studierenden des Kurses "eStudy Skills" im WS09:
PLE - PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT - Tutorial
1. EINFÜHRUNG
PLEs - Materialen von Sabrina Lang (weiß nicht ob der Name dabeistehen muss...:-) )
Die "Personal Learning Environments" sind also, wie der Name schon die persönlichen Lernumgebungen. In der heutigen Zeit spielt das Lernen immer mehr im Computer ab. Das Internet ist gegenwärtig schon fast gar nicht mehr wegzudenken und begleitet uns Tag für Tag. Auch beim Lernen unterstützt es Schüler und Studenten zunehmend, da schnell benötigte Informationen einfach durch ein paar Eingaben in den Computer zu bekommen sind.
"Auf den ersten Blick wird man mit dem Begriff »Persönliche Lernumgebung«
nicht zwangsläufig eine neue Variante des internetgestützten Lernens assoziieren:
Der Begriff zielt zunächst einmal darauf ab, dass es sich hier um die
individuelle, nach persönlichen Interessen und Bedürfnissen ausgerichtete,
also personalisierte Umgebung handelt, in der Lernende ihr persönliches
Wissensmanagement und ihre eigene Weiterbildung organisieren.
Tatsächlich verbirgt sich hinter PLE jedoch ein neues technologisches Konzept
für die Unterstützung von Lernenden."¹
Prof. Dr. Rolf Schulmeister von der Universität Hamburg erklärt in einem sehr ausführlichen Video, was Personal Environments überhaupt sind, wie sich entwickeln und wie die Zukunft der digtalen Generation ausschauen wird. http://www.podcampus.de/node/1961
Weitere Informationen zum Thema PLEs findet man in der folgenden Präsentation, die wie ich finde, das Thema sehr gut erklärt.
2. Welche Elemente kann ein PLE beinhalten?
³
Das besondere an PLE`s ist, dass man sich seine Persönliche Lernumgebung anhand von Social Media einrichtet. Darunter Altbekannte aus dem estudy_skillskurs:
Kommunikation (Diskussions- und Kommunikationsanwendungen wie
Weblogs, Microblogging-Applikationen),
kollaborative Entwicklung (gemeinsame Erstellung von Texten und anderen
Produkten z. B. in Wiki-Systemen),
kollaborative Anreicherung von Inhalten (z. B. in Form von Social Bookmarking
oder Social Tagging),
Vernetzung (Vernetzung von Geschäftskontakten und Bekanntschaften,
wie es LinkedIn, Xing, studiVZ ermöglichen, aber auch Anwendungen, die
es ermöglichen, Personen mit ähnlichen Interessen zu finden).²
¹,³und ² :Sandra Schaffert, Marco Kalz, Persönliche Lernumgebungen, Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts, in: Handbuch e-learning, Salzburg 2009.
Zugriff am 4.12.09 über http://dspace.ou.nl/handle/1820/1573
Werkzeuge um PLEs zu erzeugen (Autor: Kathrin Bendner) - Elgg ist ein Open Source Framwork mit dem man PLEs erzeugen kann und unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Es kann als eigenständige Lernplattform oder als Zusatzsoftware zu einer bereits bestehenden Lernplattform eingesetzt werden. Mithilfe von Elgg können Bildungsorganisationen den Lernenden einen persönlichen Bereich einrichten. In diesem können sie Inhalten sammeln, organisieren, publizieren und mit anderen Hochschulmitgliedern austauschen. Ziel des Einsatzes von Elgg ist die Verbreitung und Teilung von Ideen, Problemen und Wissen zwischen den Mitgliedern der Hochschule zu ermöglichen.
- PLEX entstand an der Bolton University und ist mittlerweile in einer Beta-Version verfügbar. Der Unterschied zu vorherigen Anwendungen besteht darin, dass PLEX nicht webbasiert, sondern eine Desktop-Anwendung ist.
(Vgl. http://sabeth.org/category/e-learning/)
Der Unterschied zwischen PLE and Social Media (Martina Kress)
Der Unterschied zwischen den beiden Konzepten liegt eigentlich nur im Anwendungsbereich. Social Media dienen dazu, Content leicht mit anderen Internetusern austauschen zu können, ganz egal um was für Content es sich handelt und zu welchem Zweck dies geschieht. In einer persönlichen Lernumgebung (PLE) werden Social Media eingebunden, um das eigene Lernen zu vereinfachen und effizienter zu machen. Das Benutzen von Social Media Diensten für die eigene Lernumgebung ist aber nur eine mögliche Anwendung für Social Media, denn Social Media Dienste können für vieles Andere, z.B. Hobbies oder Austausch mit Freunden verwendet werden. Andererseits bestehen PLEs, wie Absatz oben angemerkt, nicht nur aus medialen Tools, sondern beeinhalten auch andere Aspekte des persönlichen Lernens.
Funktionalitäten die Bestandteil einer PLE sein sollten (Lisa Pittner)
Informationssuche
Der Lernprozess kann effizient gefördert werden, wenn gezielt Informationen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten werden. Um den Lernprozess situationsbezogen gestalten zu können ist der Zugang zu Informationen essentiell.
Sammeln und Strukturieren Dem Nutzer muss die Möglichkeit gegeben werden, gefundene Informationen aus verschiedensten Quellen zusammen zu tragen und diese für ihn oder sie in sinnvoller Art zu strukturieren. Es soll helfen Unterschiede zwischen den einzelnen Informationen zu erkennen, Zusammenhänge zu finden und einen Überblick über das vorhandene Material zu geben.
Bearbeiten Nachdem der Nutzer die für ihn relevanten Informationen strukturiert hat, muss ihm die Möglichkeit gegeben sein seine Sammlung bearbeiten oder anreichern zu können.
Reflexion
Eine Reflexion kann durch einen Blog-Eintrag, durch Schreiben eines Artikels oder durch Gespräche mit Kollegen oder Freunden erfolgen. Dies kann dazu führen, dass der Nutzer Verständnisschierigkeiten aufdeckt und sich dem Thema noch tiefergehender widmet um den gesamten für ihn wichtigen Bereich verstehen zu können.
Teilen Gewonnenes Wissen mit anderen zu teilen ist wohl einer der relevanteste Punkt, um nicht nur allein von dem neu gewonnenem Wissen zu profitieren und um andererseits auch von anderen Personen neue Informationen zu erhalten.
Networking Der wichtigste Aspekt ist die Verknüpfung mit anderen Personen aufzubauen um die zuvor genannten Punkte wirksam realisieren zu können. Nur Personen die einen gewissen Kenntnisstand in einem Wissensgebiet besitzen, können auf Fehler und Verbesserungsvorschläge hinweisen. Es ist ganz natürlich einen Kollegen oder Freund zu einem Problem zu befragen, da man davon ausgeht, mit dessen Hilfe schneller an Ziel zu kommen.
PLE - PERSONAL LEARNING ENVIRONMENT - Tutorial
1. EINFÜHRUNG
PLEs - Materialen von Sabrina Lang (weiß nicht ob der Name dabeistehen muss...:-) )Die "Personal Learning Environments" sind also, wie der Name schon die persönlichen Lernumgebungen. In der heutigen Zeit spielt das Lernen immer mehr im Computer ab. Das Internet ist gegenwärtig schon fast gar nicht mehr wegzudenken und begleitet uns Tag für Tag. Auch beim Lernen unterstützt es Schüler und Studenten zunehmend, da schnell benötigte Informationen einfach durch ein paar Eingaben in den Computer zu bekommen sind.
"Auf den ersten Blick wird man mit dem Begriff »Persönliche Lernumgebung«
nicht zwangsläufig eine neue Variante des internetgestützten Lernens assoziieren:
Der Begriff zielt zunächst einmal darauf ab, dass es sich hier um die
individuelle, nach persönlichen Interessen und Bedürfnissen ausgerichtete,
also personalisierte Umgebung handelt, in der Lernende ihr persönliches
Wissensmanagement und ihre eigene Weiterbildung organisieren.
Tatsächlich verbirgt sich hinter PLE jedoch ein neues technologisches Konzept
für die Unterstützung von Lernenden."¹
Prof. Dr. Rolf Schulmeister von der Universität Hamburg erklärt in einem sehr ausführlichen Video, was Personal Environments überhaupt sind, wie sich entwickeln und wie die Zukunft der digtalen Generation ausschauen wird.
http://www.podcampus.de/node/1961
Weitere Informationen zum Thema PLEs findet man in der folgenden Präsentation, die wie ich finde, das Thema sehr gut erklärt.
2. Welche Elemente kann ein PLE beinhalten?
Das besondere an PLE`s ist, dass man sich seine Persönliche Lernumgebung anhand von Social Media einrichtet. Darunter Altbekannte aus dem estudy_skillskurs:
Kommunikation (Diskussions- und Kommunikationsanwendungen wie
Weblogs, Microblogging-Applikationen),
kollaborative Entwicklung (gemeinsame Erstellung von Texten und anderen
Produkten z. B. in Wiki-Systemen),
kollaborative Anreicherung von Inhalten (z. B. in Form von Social Bookmarking
oder Social Tagging),
Vernetzung (Vernetzung von Geschäftskontakten und Bekanntschaften,
wie es LinkedIn, Xing, studiVZ ermöglichen, aber auch Anwendungen, die
es ermöglichen, Personen mit ähnlichen Interessen zu finden).²
¹,³und ² :Sandra Schaffert, Marco Kalz, Persönliche Lernumgebungen, Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts, in: Handbuch e-learning, Salzburg 2009.
Zugriff am 4.12.09 über http://dspace.ou.nl/handle/1820/1573
Werkzeuge um PLEs zu erzeugen (Autor: Kathrin Bendner)
- Elgg ist ein Open Source Framwork mit dem man PLEs erzeugen kann und unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Es kann als eigenständige Lernplattform oder als Zusatzsoftware zu einer bereits bestehenden Lernplattform eingesetzt werden. Mithilfe von Elgg können Bildungsorganisationen den Lernenden einen persönlichen Bereich einrichten. In diesem können sie Inhalten sammeln, organisieren, publizieren und mit anderen Hochschulmitgliedern austauschen. Ziel des Einsatzes von Elgg ist die Verbreitung und Teilung von Ideen, Problemen und Wissen zwischen den Mitgliedern der Hochschule zu ermöglichen.
- PLEX entstand an der Bolton University und ist mittlerweile in einer Beta-Version verfügbar. Der Unterschied zu vorherigen Anwendungen besteht darin, dass PLEX nicht webbasiert, sondern eine Desktop-Anwendung ist.
(Vgl.
http://sabeth.org/category/e-learning/)
Der Erfolg von PLEs hängt von folgenden 3 Faktoren ab:
- Der Einfachheit zur Implementierung und Benutzung durch die Lerner
- Der Kompatibilität
- Dem Vertrauen, das die Lerner und institutionellen Administratoren in es stecken
(Vgl.
http://www.deliberations.com.au/2006/12/present-and-future-of-personal-learning.html)
The Future of E-Learning:
Der Unterschied zwischen PLE and Social Media (Martina Kress)
Der Unterschied zwischen den beiden Konzepten liegt eigentlich nur im Anwendungsbereich. Social Media dienen dazu, Content leicht mit anderen Internetusern austauschen zu können, ganz egal um was für Content es sich handelt und zu welchem Zweck dies geschieht. In einer persönlichen Lernumgebung (PLE) werden Social Media eingebunden, um das eigene Lernen zu vereinfachen und effizienter zu machen. Das Benutzen von Social Media Diensten für die eigene Lernumgebung ist aber nur eine mögliche Anwendung für Social Media, denn Social Media Dienste können für vieles Andere, z.B. Hobbies oder Austausch mit Freunden verwendet werden. Andererseits bestehen PLEs, wie Absatz oben angemerkt, nicht nur aus medialen Tools, sondern beeinhalten auch andere Aspekte des persönlichen Lernens.
Funktionalitäten die Bestandteil einer PLE sein sollten (Lisa Pittner)
Informationssuche
Der Lernprozess kann effizient gefördert werden, wenn gezielt Informationen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten werden. Um den Lernprozess situationsbezogen gestalten zu können ist der Zugang zu Informationen essentiell.
Sammeln und Strukturieren
Dem Nutzer muss die Möglichkeit gegeben werden, gefundene Informationen aus verschiedensten Quellen zusammen zu tragen und diese für ihn oder sie in sinnvoller Art zu strukturieren. Es soll helfen Unterschiede zwischen den einzelnen Informationen zu erkennen, Zusammenhänge zu finden und einen Überblick über das vorhandene Material zu geben.
Bearbeiten
Nachdem der Nutzer die für ihn relevanten Informationen strukturiert hat, muss ihm die Möglichkeit gegeben sein seine Sammlung bearbeiten oder anreichern zu können.
Reflexion
Eine Reflexion kann durch einen Blog-Eintrag, durch Schreiben eines Artikels oder durch Gespräche mit Kollegen oder Freunden erfolgen. Dies kann dazu führen, dass der Nutzer Verständnisschierigkeiten aufdeckt und sich dem Thema noch tiefergehender widmet um den gesamten für ihn wichtigen Bereich verstehen zu können.
Teilen
Gewonnenes Wissen mit anderen zu teilen ist wohl einer der relevanteste Punkt, um nicht nur allein von dem neu gewonnenem Wissen zu profitieren und um andererseits auch von anderen Personen neue Informationen zu erhalten.
Networking
Der wichtigste Aspekt ist die Verknüpfung mit anderen Personen aufzubauen um die zuvor genannten Punkte wirksam realisieren zu können. Nur Personen die einen gewissen Kenntnisstand in einem Wissensgebiet besitzen, können auf Fehler und Verbesserungsvorschläge hinweisen. Es ist ganz natürlich einen Kollegen oder Freund zu einem Problem zu befragen, da man davon ausgeht, mit dessen Hilfe schneller an Ziel zu kommen.
(Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Learning_Environment
Abgerufen: 14. Dezember; 10:14 UTC)